Senegal: Wirtschaft ohne Bodenschätze

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Einwohnerzahl: 13 Millionen (2012)
Bevölkerungswachstum: 2,6% (2012)
Lebenserwartung: 59,6 Jahre (2012)
Arbeitslosenquote: 48% (2010)
Wirtschaftswachstum: 3,7% (2012)
Einwohner unter der Armutsschwelle (2$ / Tag) : 25% (2011)

Der Senegal – Westafrikas viertstärkste Wirtschaftsmacht nach Nigeria, der Elfenbeinküste und Ghana – ist sehr arm an Bodenschätzen. Seine beiden Haupteinnahmequellen sind der Tourismus (4 % des BIP) und die Fischerei (2% des BIP).

Im Vergleich zu den anderen Staaten der Region war das Wirtschaftswachstum im Senegal in den letzten zehn Jahren bescheidener als bei seinen Nachbarn: nur knapp 4% gegenüber durchschnittlich 6%.

Rund 50% der senegalesischen Bevölkerung sind auch heute noch in der Landwirtschaft tätig; 57% der Einwohner leben auf dem Land und sind dort klimatischen Risiken besonders stark ausgesetzt (Trockenheit, Insektenplagen, etc…). Aber ein großer Teil des BIP wird durch den Dienstleistungssektor erwirtschaftet, vor allem dank Transportwesen und Kommunikation. Dieser zum großen Teil informelle Erwerbszweig der senegalesischen Wirtschaft machte 2012 58% des BIP aus, gegen 24% für Industrie und 18% für Landwirtschaft.

Der Senegal ist ein noch sehr junges Land (44% der Bevölkerung sind jünger als 15 Jahre), gilt aber als einer der stabilsten Staaten der Region, dessen demokratische Strukturen sich im Lauf der Jahre deutlich gefestigt haben.

Die Reportagen aus Senegal:

>> Piroggen gegen Supertrawler: Die Fischer von Joal
>> Der Afrofuturist – Omar Victor Diop, Fotograf

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